Tagesspiegel | 13. April 2010
"Blühend: Die Berliner Cappella mit Kerstin Behnke im Konzerthaus", Sybill Mahlke
Unter den Chören der Stadt steht die Berliner Cappella für Neugier und Semiprofessionalität. Das ist ihre Tradition, seit der junge Kantor Peter Schwarz den Laienchor mit hohem Studentenanteil vor über vierzig Jahren gegründet hat. Heute gelingt es der gewandten Dirigentin Kerstin Behnke, die Mitglieder so zu motivieren, dass sie wie eine verschworene Gemeinschaft mit Ausnahmewerken auftreten.

Lippische Landeszeitung | 16. November 2010
"Ein Werk für die Ewigkeit",
Kritik zu Hans Krása und Johannes Brahms
Die hervorragende Dirigentin der Berliner Cappella, Kerstin Behnke, bringt Brahms' ebenso genialen wie dichten Dialog zwischen Chor, Solisten und Orchester dank ihres Wissens um die Musik eindringlich zu Gehör. (...) Ihr großes Potenzial garantiert eine höchst überzeugende Darstellung der (...) Kantate "Die Erde ist des Herrn ...", mit der das von den Zuhörern begeistert aufgenommene Konzert eröffnet wurde.

Neue Westfälische Zeitung | 16. November 2010
"Selig sind die Zuhörer", Kritik zu Hans Krása und Johannes Brahms, Anna Monks
Kerstin Behke hielt die Fäden fest in der Hand und führte Chor und Orchester mit Umsicht zusammen. Der Chor punktete dabei mit Ausdruck und stimmlicher Präsenz. [...] Es war eine wahre Sternstunde.

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Interview mit Kerstin Behnke.

Tagesspiegel Online | 3. Oktober 2010
"Erhebe Deine Stimme"

Auszug aus dem Blog zum 20. Jahrestag der Deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 2010 zum Oratorium "Erhebe Deine Stimme".


Tagesspiegel | 25. April 2010
"Touché Madame Holmès" - Augusta Holmès' "Les Argonautes", Frederik Hanssen
Für die Entdeckung dieser kraftvollen Partitur ist Kerstin Behnke verantwortlich: Die Leiterin der Berliner Cappella hat nicht nur ihren Laienchor stilistisch kompetent vorbereitet und solide Solisten engagiert, sie führt auch das Staatsorchester Frankfurt (Oder) sicher durch die Klangfluten.

Schweizer Musikzeitung | April 2010
Portrait über Kerstin Behnke in der aktuellen Ausgabe der Schweizer Musikzeitung von Daniel Lienhard.

Opera January 2010
The ever-imaginative choir BERLINER CAPPELLA celebrated the reopening of the Neues Museum with two performances of Philip Glass's Akhnaten (seen on October 17) in the nearby PAROCHIALKIRCHE. with an appropriately minimalistic staging and atmospheric lighting by Kathrin Bethge. Under the enthusiastic leadership of Kerstin Behnke, the choir sung unflinchlingly, mastering the often-awkward intervals. The Deutsches Filmorchester Babelsberg realised Glass's ostinatos with admirable aplomb. Glass's timbric permutations of high voices in the three principal roles were beautifully realised by Tim Severloh (Akhnaten), Sally Wilson (Nefertiti) and Katharine Weber (Tey).

taz | 06. Dezember 2009
Montagsinterview der taz von F. Böger und K. Fietz.

Night Out @ Berlin | Oktober 2009
Ankh ankh, en mitak …
Kerstin Behnkes grandioser „Echnaton“ in der Parochialkirche
Als Gesamteindruck bleibt deshalb, dass man einen wunderbaren nuancenreichen Chor und eine hervorragende Ensembleleistung erleben durfte. Die Berliner Cappella und das Deutsche Filmorchester Babelsberg sowie alle Solostimmen brachten unter Kerstin Behnke eine Aufführung zu Stande, die es mit jeder Inszenierung auf den großen Opernbühnen aufnehmen konnte und sie sicher in manchen Aspekten übertraf.

Tagesspiegel | 16. Dezember 2008
"Barocke Schwere, frühklassische Leichtigkeit", Ulrich Pollmann
Wer in der Aufführung der Quarta Messa von Marianna Martines nur eine Verbeugung vor einer der wenigen Komponistinnen vermutete, sah sich angenehm überrascht: Was die Lautten Compagney und die Berliner Cappella im Konzerthaus zu Gehör bringen, ist eine hochkarätige Abwechslung im vorweihnachtlichen Konzertmarathon. (...) Die groß besetzte, aber niemals laute Cappella und das mit zwei Lauten im Basso Continuo ausgestattete Ensemble unter der Leitung von Kerstin Behnke hat sichtlich Freude an diesem unverbrauchten Werk. Viel Applaus.

TV-Bericht über Beethovens Neunte Sinfonie mit 5000 Sängerinnen und Sängern in Tokio (hier).

Rezension der Saisoneröffnung "Berühmte Männer - Starke Frauen" im Blog von Roz Trübcher hier.

Der Tagesspiegel | 12. Juni 2008
"Höllenritt und Jungfrauengebet" - Die Geisterbraut, Sybill Mahlke
[...], so bringt nun Kerstin Behnke in der Philharmonie eine Entdeckung: Sie vereint eine Sängerschaft aus drei Chören – neben ihrer Berliner Cappella den Karl-Forster- und den Studio-Chor –, um den unbekannten Antonin Dvorak zu feiern.
[...] Und die Schatzgräberin Kerstin Behnke dirigiert ein spannendes Konzert, eine Partitur, die in der Überschaubarkeit ihren Meister zeigt.

Rezension des Richard Wagner Verbandes | 10. Juni 2008
Die Geisterbraut, Astrid Eberlein
Die junge Dirigentin Kerstin  Behnke erweckte die zu Unrecht vergessene Chorkantate "Die Geisterbraut" von Dvorak zu neuem Leben. Ganz ohne Zweifel hat sich die Mühe der Ausgrabung dieses wertvollen musikalischen Schatzes gelohnt. Dies bewiesen eindeutig die engagierte,  geradezu hingebungsvolle Interpretation sowie der nicht enden wollende Beifall des Publikums.

Lausitzer Rundschau | 9. Mai 2007
"Der Freude-Funken sprang über", Klaus Klingbeil
Zupackend erklang, begünstigt durch die Klasse-Akustik des Berliner Scharoun-Baues, der 1. Allegro-Satz (Beethoven Sinfonie Nr. 9), geradezu mit peitschender Wucht der zweite: Molto vivace mit klar herausgearbeiteter Polyphonie, poetisch, spannungsvoll filigran der dritte, ehe freudenvoll das Chorfinale mit dem ausgezeichneten Solistenquartett erklang. Sichere Sachwalterin am Pult, auf den großen Klangapparat souverän ausstrahlend: die junge Kerstin Behnke.

Berliner Morgenpost | 15. März 2006
Ethel Smyth' Oper "Der Wald" in der Philharmonie, Martina Helmig

Farbig und phantasievoll schildert Ethel Smyth die dramatischen Vorgänge. Temperamentvoll wechselt sie zwischen schillerndem Waldweben und derben Bauerntänzen, Geistergesängen und Liebesarien. Bei Kerstin Behnke lag die gewitzte, abwechslungsreiche Partitur in den besten Händen.

Freiberger Zeitung | 15. März 2005
Zwei Stunden lang steht der Chor unter Hochspannung, Hagen Kunze
Die Krone dieser Aufführung gebührt dem von Kerstin Behnke einstudierten Laienchor, der die hohen Anforderungen der Partitur mit spielerischer Leichtigkeit meisterte. Gerade im klanglichen Bereich mit einem traumhaften Piano kann der Chor so manchem Profis das Wasser reichen.


Berliner Morgenpost | 12. Juni 2004

Mut zum Risiko zahlt sich aus, Martina Helmig
Heikel und gewagt, dieser Abend. Da gibt es völlig unbekannte Werke von einer Komponistin. Auch die Konzertform ist absolut unorthodox. Und doch strömt das angeblich so konventionelle Publikum, das immer nur Mozart und Beethoven hören will, ins Konzerthaus. Aha: Intelligente Konzepte setzen sich durch, sie dürfen ruhig etwas gewagter sein.
Die Dirigentin Kerstin Behnke setzt kurze Werke von Lili Boulanger als Intarsien in Gabriel Faurés Requiem ein. (...) Erstaunlich stimmig wirken die ineinander verschachtelten Kompositionen zusammen. (...)
(...)Auf deutschen Spielplänen sind ihre Werke trotzdem Raritäten. Gabriel Faurés Requiem zählt dagegen zu den Standardwerken. Auch hier gehen Kerstin Behnke, ihre glänzend einstudierte Berliner Cappella und das Berliner Sinfonie-Orchester ein Risiko ein. Wie können sich die Raritäten neben dem Meisterwerk behaupten?
Beide Komponisten vertiefen sich mit farbenprächtigen, fantasievollen Instrumentierungen in romantisch-impressionistische Klangwelten. (...) Das gilt auch für die erstmals gespielte Rekonstruktion der Orchesterfassung der expressiven "Hymne au Soleil" von dem Hamburger Komponisten Oliver Korte und die Europäische Erstaufführung des lyrischen "Soir Sur la Plaine". Lili Boulanger hatte an diesem Abend im Berliner Konzerthaus keinerlei Schwierigkeiten, neben Gabriel Fauré zu bestehen.

Musica America
| December 2003

Paul Moor
Technically the BERLINER CAPPELLA, which performed over on the Gendarmenmarkt in Berlin's Konzerthaus, classifies as amateur, but musically it falls into an in-between category, for although its 80 active
members sing for nothing more than the sheer joy of singing, it ranks musically alongside the professionalism of the Berliner Sinfonie-Orchester, one of the best of Berlin's eight extant symphony orchestras and long the orchestra of the venerable Kurt Sanderling, which on December 5 joined forces with it. Also, on this occasion the Cappella's conductor Kerstin Behnke proved herself in firm control of all the vocalists and instrumentalists arrayed before (and above) her. They offered fare unusual for Berlin - Edward Elgar’s anthem "Great is the Lord", Gustav Holst's "Hymn of Jesus" (my first opportunity ever to hear this impressive work), Ralph Vaughan Williams' "Fantasia on Christmas Carols", and John Rutter's "Gloria" - and they performed them with enthusiasm and impressive expertise.

Der Tagesspiegel | 09.Oktober 2002

Neustart – Kerstin Behnke debütiert als Dirigentin der BERLINER CAPPELLA, Sybill Mahlke
Seit Peter Schwarz die BERLINER CAPPELLA 1965 kreiert hat, stellt sie einen Fixpunkt im Musikleben der Stadt dar, ein Vorbild an Offenheit für Begegnungen und Zeitfühligkeit im Künstlerischen. Daher gab es viele Bewerber um die Schwarz-Nachfolge und einen Interimsdirigenten in der vergangenen Spielzeit. Jetzt baut der anspruchsvolle Laienchor auf seine neue Chefin Kerstin Behnke. Ihr Debütkonzert mit dem Brahms-Requiem gleicht einer gegenseitigen Sympathiekundgebung aller Beteiligten, der Sänger und Sängerinnen, der Dirigentin wie ihres Publikums. Dass von ihrer Leitung Motivation und Anregung ausgehen, reflektiert auch das Orchester des Staatstheaters Cottbus, dessen tiefe Streicher ein feines Legato entfalten, dessen Holzbläser Lichter aufsetzen.

Berliner Morgenpost | 09.Oktober 2002
BERLINER CAPPELLA: Auftakt mit klaren Zeichen
Es fegt ein wohltuend frischer Wind durch die Berliner Chorlandschaft. Vokalensembles mit deutlich höherem Niveau setzen neue Maßstäbe - etwa die BERLINER CAPPELLA zum Saisonstart in der Philharmonie. Dank ihrer neuen Leiterin Kerstin Behnke, von deren klarer Zeichenge-
bung auch das Philharmonische Orchester des Staatstheaters Cottbus profitierte, gedieh Brahms' «Deutsches Requiem» zum eindringlichen Glaubensplakat. Für die junge Hamburgerin nach nur anderthalb Probenmonaten ein beachtlicher Einstand.

Prenzlauer Zeitung  | 26. November 2002
Kerstin Behnke dirigiert Preußen mit viel Energie
Mit Kerstin Behnke stand eine junge Frau am Dirigentenpult, die ihre Aufgabe bravourös erledigte. (...) Höhepunkt zweifellos das Kammerkonzert für Flöte und Streicher von Elena Firsova (geb. 1950). Kerstin Behnke hatte darauf bestanden, in ihr Konzertprogramm ein Stück einer zeitgenössischen Komponistin aufzunehmen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung | 6. Juli 2001
Sorgenfalten, Glücksfalten – Die Musiker der Humboldt-Uni sind gefährdet, Jürgen Otten
Kerstin Behnke zeigt gestalterische Fähigkeiten, auch einmal Mut zur Überzeichnung der musikalischen Charaktere. (...) das Orchester spielt emphatisch, offensiv. Scharf geschnitten dabei die Franckschen Konturen, variabel die Tempi, expressiv und warm der Gesamtklang. Und zum Teil exzellente Soloeinwürfe, besonders in den Holzbläsern. Auf der Stirn des Hörers: Glücksfalten.

Nordbayerischer Kurier  | 4. April 2000
Ernst, elegisch und euphorisch, Frank Piontek
Das Quintett (Anm.:„Shepherds and Nymphs“ Uta von Willert, Kerstin Behnke, Anja Hegen, Martin Netter, Frieder Mißfelder) sang die Gesänge von Liebesschmerz und liebesleid emphatisch, doch höchst kultiviert, das Auf- und Abschwellen der Melodie, die dramaturgischen Tricks des Pianissimo und der Seufzer-Chromatik nicht nur eines manieristisch inspirierten Monteverdi fein demonstrierend.(...) Das Vokalquintett, dessen Ton sehr schön rund ist (...) eroberte sich auch dieses Stücke (Anm.:Schein aus dem Israelsbrünnlein), indem es auf den Affekt der Schlichtheit setzte. (...) Insgesamt entzückend war auch hier das Ensemble (Anm.: englische Madrigale), das in den heiteren, wiederum ganz anders gearteten Madrigalen seine Vertrautheit mit den rhythmischen und harmonischen Finessen der Polyphonie, mit den skurrilen Lautmalereien der britischen Manieristen (die Eule macht „Tiwitt-Tiwa“) bezeugte. Abgesehen von der künstlerischen Leistung, der Konzentration auf den Klang, der Führung der einzelnen Stimme neben vier gleichberechtigten Partnern, ist so ein Auftritt auch eine enorme physische Leistung. Die Balance des musikalischen Farbtons zu halten, auch das gelang den fünf Solisten, die eine Gesamtklang von großer, doch nicht betäubend monotoner Einheitlichkeit bildeten.